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» Vereinsfahrt 2019 nach Ingelheim im Rheingau


Die diesjährige Vereinsfahrt der SG Heber/Wolterdingen führte nach Ingelheim im Rheingau. Zum wiederholten Mal hatten Waltraud Meyer und Annette Röhrs die 4-tägige Reise in Zusammenarbeit mit der Firma Lange aus Schneverdingen organisiert und ein tolles Programm zusammengestellt.


Gruppenbild der Reisegruppe bei der Pause der Weck-Woscht-Woi Planwagenfahrt.


Am Donnerstag den 26.09.2019, morgens um 7.30 Uhr starteten 48 Teilnehmer im Reisebus der Firma Lange aus Schneverdingen. Wie schon auf der letzten Vereinsfahrt 2017 hatten wir den Busfahrer Helmut und seine Frau Elena, die die Mitreisenden während der Busfahrt gut mit Getränken versorgte. Kurz nach Reisebeginn begrüßte der Ehrenvorsitzende Eckhard Meyer die Mitreisenden im Bus. Nach ca. 2 Stunden hatten wir die erste Pause auf dem Autobahnrastplatz "Harz". Es war gleichzeitig unsere obligatorische Frühstückspause am Bus. Im Gegensatz zu den vorherigen Fahrten hatten wir dieses Mal einen Spender für die belegten Brötchen, Brote und Getränke. An dieser Stelle vielen, vielen Dank an den oder die Spender.
Nach ca. 1 Stunde ging die Fahrt weiter. Unter den Mitreisenden war an diesem Tag ein Geburtstagskind, Peter Saalmann. Auf seinen Geburtstag stießen alle mit einem von ihn spendierten Glas Sekt an. Als Dank sangen ihm alle ein Geburtstagsständchen. Gegen 15.00 Uhr kamen wir mit ½ Stunde Verspätung in Mainz an, so dass die geplante 1 ½ stündige Stadtführung durch die Altstadt, statt um 14.30 Uhr erst um 15.15 Uhr begann. Man teilte sich in zwei Gruppen auf. Die Stadtführerin/-führer erzählten und erklärten viel zu den Straßen, Plätzen, Gebäuden (u.a. vom dreieckigen Rathaus) und Persönlichkeiten (Johannes Gutenberg, Jockel Fuchs) der Stadt aus Vergangenheit und Gegenwart. Besichtigt haben wir dabei auch das Innere des Mainzer Domes.
Zu einer Zufallsbegegnung kam es mit Ulf Glawatz aus Heber, der auch mit einer anderen Reisegruppe in Mainz war. Eine Besonderheit fiel uns noch an einer Fußgängerampel auf. Statt eines üblichen Ampelmännchens zeigte diese Ampel ein Mainzelmännchen.
Nach kurzer Weiterfahrt zum IBB-Hotel in Ingelheim kamen wir hier auch etwas verspätet an. Es blieb nicht viel Zeit zum Beziehen der Zimmer und frisch machen. Um 18.30 Uhr sollte Abendessen sein. Die Eröffnung des Essensbuffets zog sich derart in die Länge, so dass wir erst kurz nach 21.00 Uhr mit dem Essen fertig waren. Danach verbrachte jeder nach seinem Geschmack den Abend. Einige gingen in die Stadt, um sie ein wenig zu erkunden, andere in ein Lokal und der Rest blieb im Hotel.

Freitag 27.09.2019 Nach dem Frühstück starteten wir um 9.00 Uhr mit dem Bus zur Rundfahrt im Rheingau. Für die nächsten 2 Tage begleitete uns die Reiseführerin Frau Schlimmermann. Sie erzählte uns mit ihrem umfangreichen geschichtlichen Wissen sehr viel über die Landschaft, den Weinbau, die Städte, die Leute, die Kirchen und Klöster. Durch das nahe gelegene Mainz ging es über die BAB-643 Brücke auf die andere Rheinseite in den Rheingau. In Geisenheim machten wir den ersten Stopp zur Besichtigung des Weingutes Schloss Johannesberg, des Fürsten von Metternich. Gegründet um das Jahr 1100 als Klosterweingut bis 1716, danach fürstlich und heute im Besitz der Oetker Gruppe. Es folgte die Besichtigung der Klosterkirche (Basilika) und vor dem Schlossgebäude das Denkmal des Spätlesereiters, der der Sage nach die Ursache für die Entdeckung des Spätleseweines war. Nach ca.45 Minuten setzten wir die Busfahrt fort zum Benediktinerinnen Klosterweingut Abtei Sankt Hildegard, oberhalb von Rüdesheim. Das Klosterweingut wurde im 12. Jahrhundert von der heiligen Hildegard von Bingen gegründet. Es folgte eine Besichtigung der Klosteranlage und Abteikirche mit der schönen Bemalung im Inneren.


Abteikirche St. Hildegard.


Nach 1 Stunde Aufenthalt begann die Weiterfahrt zur Stadt Eltville, wo der nächste Stopp eingelegt wurde. Hier hatten wir 1 ¾ Stunden Zeit für die Besichtigung der Kurfürstlichen Burg und dem darin gelegenen schönen Rosengarten. Es blieb noch etwas Zeit zur freien Verfügung in der Stadt.
Danach erfolgte die Rückfahrt, so dass wir gegen 16.00 Uhr wieder im Hotel waren. Bis zum Abendbuffet um 18.00 Uhr blieb uns noch Zeit, die jeder nach seinem Geschmack gestalten konnte. Nach dem Essen gingen auch wieder kleine Gruppen in die schon bekannten Lokale (Brauhaus, Petersilie, in den neuen Winzerkeller, oder in das "Nonna Matre" mit dem Kellner, der einige Jahre in der Raststätte Allertal gearbeitet hatte), einige blieben aber auch im Hotel, oder spazierten durch die Stadt.

Samstag 28.09.2019 An diesem Tag hatten wir zwei Geburtstagskinder unter uns: Peter Kohnen, unser langjähriger Tourplaner, und Ursel Bendig. Von beiden gab es im Laufe des Tages im Bus wieder Geburtstagssekt, der von allen anderen nach einem Geburtstagsständchen auf das Wohl der Jubilare getrunken wurde.
Nach dem Frühstück starteten wir um 9.00 Uhr mit dem Bus und der Reiseleiterin zum Niederwalddenkmal, oberhalb von Rüdesheim.


Niederwalddenkmal


Bei der Besichtigung erzählte Frau Schlimmermann umfangreich zur Geschichte des Denkmals. Es sollte nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, an die Einigung Deutschlands 1871 erinnern. Die Bauzeit bis zur Einweihung 1883 betrug 6 Jahre. Die Hauptfigur auf dem Sockel, die Germania ist 12,5 Meter hoch.
Nach 1 ½ Stunden ging es mit dem Bus (1 Ehepaar fuhr mit der Seilbahn) nach Rüdesheim. Zur Stadtbesichtigung mit Führung durch die katholische Kirche St. Jakobus und der berühmten Drosselgasse hatten wir 1 ½ Stunden zur freien Verfügung.
Um 13.30 Uhr war Treffen am Wasserturm zu einer 1 ½ stündigen Rheinschiff-fahrt (Burgenfahrt) incl. Kaffeegedeck an Bord. Von Rüdesheim nach Bingen, vorbei am Mäuseturm der im Rhein steht, nach Assmannshausen und wieder zurück, vorbei an der Burg Reichenstein bis an den Anleger in Rüdesheim am Wasserturm. Von hier aus ging es zu Fuß zum Bus und Rückfahrt nach Ingelheim, zu den Ruinen der Ingelheimer Kaiserpfalz. Die Kaiserpfalz war der Aufenthaltsort von Kaisern und Königen von der 2.Hälfte des 8. Jahrhunderts bis in das 11. Jahrhundert. Hier bekamen wir von unserer Reiseleiterin die letzte Führung. Sie verabschiedete sich von uns, nach 2 Tagen mit interessanten, lehrreichen Führungen. Sie konnte gut erzählen.
Nach kurzer Rückfahrt zum Hotel hatten wir noch ca. 1 ½ Stunde zur freien Verfügung bis zum Abendbuffet, welches auch an diesem Abend gut war, wie auch an den vorherigen Abenden. Nach dem Essen gingen einige wieder in die schon bekannten Lokale, einige blieben im Hotel und ein größerer Teil verbrachte den Abend auf dem Rotweinfest in Ober-Ingelheim, dem größten Fest des Jahres, weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Ein sehr schönes Fest an der alten Stadtmauer mit vielen Weinständen, 3 Showbühnen auf denen verschiedene Bands spielten und Geschäften, die auf Jahrmärkten üblich sind.

Sonntag 29.09.2019 An diesem Tag hatten wir mit Heinrich Ravens (Hein der "Schwatte") schon wieder ein Geburtstagskind unter uns. Auch er gab eine Geburtstagsrunde im Bus aus und erhielt dafür sein Geburtstagsständchen.
Nach dem Frühstück räumten wir unsere Zimmer im Hotel und fuhren zum Weingut Gerharz in Gau-Algesheim, ca. 7 Km vom Hotel entfernt. Hier nahmen wir an einer 3 stündigen Weck-Woscht-Woi Planwagenfahrt mit Weinprobe teil. Wir wurden auf 3 Planwagen verteilt, gezogen von 2 Treckern und 1 Unimog. Jeder Planwagen wurde mit mehreren Kartons verschiedener Weine ausgestattet. Mit etwas Verspätung startete die Tour um 10.30 Uhr durch die Weinberge. Von den auf dem Wagen befindlichen Rot-, Weiß- und Roséweinen probierten alle mehr oder weniger. Nach einer ¾ Stunde erreichten wir einen in den Weinbergen hoch gelegenen Rastplatz mit Aussichtsturm und kleinem Spielplatz.


Pause auf der Weck-Wost-Woi Planwagenfahrt mit rustikalem Buffet.


Hier bauten die Planwagenfahrer ein rustikales Buffet mit Brot, Käse und Wurst auf, von dem wir uns bedienen konnten. Die Fahrer gaben bei dieser Rast auch bereitwillig Auskunft auf Fragen zum Thema Wein und Weinbaubewirtschaftung. Von hier oben hatte man einen schönen Ausblick über die ausgedehnten Weinfelder runter ins Rheintal. Nach 1 Stunde ging die Fahrt weiter über Feld- und Waldwege zurück zum Winzerhof Gerharz. Es gab die Möglichkeit Wein zu bestellen, was einige auch taten. Die Planwagenfahrt mit Weinproben war sehr schön, gemütlich und entspannend. Um 14.00 Uhr saßen wieder alle im Bus. Es begann der letzte Teil der Vereinsfahrt, die Rückfahrt nach Heber. Eine längere Würstchenpause gab es für uns auf dem BAB Rastplatz "Harz" auch damit Helmut seine Bus-Lenkzeit nicht überschreiten würde. Nach der Pause folgte das letzte Stück der Rückfahrt. Für die gute Planung der Vereinsfahrt, durch Waltraud und Annette und wegen der problemlosen Busfahrt mit dem guten Service im Bus, durch Helmut und Elena, ging ein Hut durch den Bus, für einen Obolus der Genannten. Alle wünschten sich eine solche Fahrt in 2 Jahren mit diesem Team wieder stattfinden zu lassen. Gegen 21.00 Uhr hatte diese schöne Vereinsfahrt ihr Ende am Ausgangspunkt in Heber.


Oktober 2019
Günter Sasse




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