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» Bericht zur Sportvereinsfahrt 2017 nach Dresden


Die diesjährige Sportvereinsfahrt der SG Heber/Wolterdingen führte dieses mal nach Dresden. Die beiden Organisatorinnen Waltraud Meyer und Annette Röhrs hatten sich schon lange vorher ein tolles, abwechslungsreiches und interessantes Programm für 4 Tage einfallen lassen.


Gruppenbild der SG Heber/ Wolterdingen Reisegruppe


Am Samstag den 30.09.2017 morgens ab 8.00 Uhr starteten 48 Teilnehmer im Reisebus der Firma Lange aus Schneverdingen mit dem Busfahrer Helmut und seiner Frau Elena, die die Mitreisenden während der Busfahrt mit Getränken gut versorgte. Nach ca. 2 Stunden Fahrzeit wurde auf dem Autobahnrastplatz Helmstedt Marienborn (ehemaliger Grenzübergang zur DDR), die schon obligatorische Frühstückspause am Bus abgehalten. Auf den schnell aufgestellten Partytischen wurde ein reichhaltiges, leckeres Frühstücksbuffet aufgebaut, mit belegten Brötchen, Käse, Dips, Frikadellen, Kuchen, Kaffee, Sekt, Obst und noch einiges mehr. Nach 1 Stunde Pause ging die Fahrt um 11.00 Uhr weiter.
So gegen 16.00 Uhr war Meißen erreicht und es stand der 1.Programmpunkt der Tour an, mit dem Besuch und der Führung in der Meißener Porzellan-Manufaktur. Nach einer kurzen Einführung zur Geschichte und der Herstellung des Meißener Porzellans ging die Führung durch 4 Schauwerkstätten, in denen man den Handwerkern bei der Arbeit zusehen konnte und die Arbeitsschritte über einen Tonträger erklärt wurden. Der Dreher und Former zeigte die Herstellung einer Tasse und wie Figurenteile ausgeformt werden. Beim Bossierer konnte man sehen wie einzelne Figurenteile zusammengefügt wurden. An den beiden letzten Arbeitsplätzen zeigte je eine Malerin wie ein Porzellanteller mit einem Blumenmotiv bemalt wurde. Nach dieser sehr interessanten Führung war auch jedem klar warum die handgefertigten Porzellanwaren so teuer sein müssen. Meißener Porzellan und auch die Porzellan-Manufaktur gibt es seit dem Jahr 1710. Wenig Zeit blieb nur noch zur freien Besichtigung der ausgestellten Porzellanwaren. Im Anschluss die Weiterfahrt zur Unterkunft in Dresden.
Um ca. 17.45 Uhr war das Best Western Hotel Macrander in der Dresdener Neustadt erreicht. Nach dem Beziehen der Zimmer und ein wenig frisch machen gab es im Hotelrestaurant um 19.00Uhr ein leckeres warmes Buffet. Im Restaurant, an der Bar oder auf dem Zimmer, jeder wie er wollte, ging dann dieser 1. Tag zu Ende.


Sonntag der 01.10.2017 begann frühzeitig mit einem reichhaltigen, guten Frühstücksbuffet. Schon um 9.00 Uhr war Treffen im Bus. Bevor die Busfahrt durch die Sächsische Schweiz begann, stellte sich die dazu gestiegene Reiseführerin Steffi Uhlig vor, die für die nächsten Tage die Gruppe begleitete. Das 1. Ziel des Tages sollte Schloss Pillnitz sein. Auf der Fahrt dorthin, gab es sehr viel Informatives über Land, Leute, Bauwerke und geschichtliches von Steffi zu erfahren, z.B: Dresden ist 328 km² groß, hat 544.000 Einwohner, ist 4. größte Stadt Deutschlands,1945 wurden 15 km² systematisch bombardiert und zerstört.
Gegen 9.45 Uhr war Schloss Pillnitz erreicht. In 1 ½ Stunden wurde das Schloss von außen und der Schlosspark besichtigt. Besonders erwähnenswert die im Park stehende, über 230 Jahre alte, 8,90 Meter hohe Kamelie, eine der Ältesten ihrer Art in Europa, die im Winter mit einem fahrbaren Gewächshaus gegen Kälte geschützt wird. Der Park zeichnet sich auch aus durch den wunderbaren viel-artigen Baumbestand aus allen Kontinenten und vielen Ländern. Sehenswert auch die um 1800 gebaute Tritonengondel, die durch ein Überdach geschützt ausgestellt ist.


Schlosspark Pillnitz mit Kamelie und fahrbaren, beheizbarem Gewächshaus.


11.15 Uhr Weiterfahrt mit dem Bus, über Bad Schandau, zur Bastei im Elbsandsteingebirge. Die Aussichtsplattform der Bastei im Elbsandsteingebirge, 194 Meter hoch über der Elbe, mit einem wunderschönen Ausblick auf das Elbtal und auf die vielen Bergtürme, so wie ein weiter Blick in das Lausitzer Bergland. 1 ½ Stunden konnte die Gruppe diese herrlichen Ausblicke und die kleinen Spaziergänge in dieser ungewöhnlichen Sandstein-Berglanschaft genießen.


Bick ins Elbsandsteingebirge.


Um 13.15 Uhr saßen wieder alle im Bus, zur Weiterfahrt zur Festung Königstein auf dem Tafelberg im Elbsandsteingebirge, eine der größten Bergfestigungen Europas. Für die Besichtigung der 13 Fußballfelder großen Festung und der darauf befindlichen Gebäude und Anlagen standen 1 ¼ Stunden zur Verfügung. Mit dem Fahrstuhl ging es vom Bergsockel zur Festungsplattform hoch. 50 Gebäude, teilweise bis zu 400 Jahre alt sind auf der Plattform. In früheren Kriegszeiten konnte man sich auf der Festung über einen langen Zeitraum selbst versorgen. Die Wasserversorgung kam aus einem 152 Meter tiefen Burgbrunnen, der zweit-tiefste dieser Art in Europa. Gegen 16.00 Uhr Start zur Rückfahrt über Pirna zum Hotel.


Blick auf die Festung Königstein oberhalb der Elbe.


Um 18.15 Uhr bestieg die Gruppe den Bus erneut, um zum Sophienkeller, einem großen Gewölberestaurant gegenüber dem Zwinger, in der Dresdener Altstadt gebracht zu werden.Hier gab es ein ausgiebiges, leckeres, warmes Buffet mit Spanferkel, weiteren Fleischarten, Suppe, vielen Beilagen und Nachspeisen. Das Ess- und Trinkgelage dauerte 3 Stunden. Für die Unterhaltung zwischendurch sorgte ein Hofsänger und eine Schauspielerin als Gräfin Cosel, bekannteste Mätresse von August dem Starken, die nach der Verbannung vom Hofe in Dresden, auf das Schloss Pillnitz, eine jährliche Pension von 100.000 Taler erhielt. Die gespielte Gräfin Cosel ging von Tisch zu Tisch, erzählte vom damaligen Leben am Hofe und mit August dem Starken und animierte einige Gäste zum Trunk aus dem Trichterglas. Es war ein schöner Abend mit viel leckerem Essen und spaßiger Unterhaltung.
Die Rückfahrt zum Hotel war um 21.30 Uhr. Danach gingen einige auf die Zimmer und andere an die Hotelbar um den Tag dort mit ein paar Getränken ausklingen zu lassen.


Am Montag den 02.10.2017 war die Busabfahrt um 9.30 Uhr, wieder mit der Reiseführung durch Steffi. Eine Stadtrundfahrt war angesagt. Erst ging es durch die Neustadt und dann durch die Altstadt, auf der anderen Elbseite. Ein fast unglaubliches Wissen, welches Steffi zur Stadtgeschichte, den Gebäuden, den Örtlichkeiten, den Bauwerken, der Geschichte und den dort lebenden und nicht mehr lebenden Menschen hatte und der Busgruppe vermittelte.
Im Anschluss an die Stadtrundfahrt folgte die Altstadtbesichtigung zu Fuß. Eine 2. Stadtführerin kam dazu, so dass die Altstadtführung in 2 Gruppen durchgeführt wurde. Es gab wieder viel Wissenswertes und Interessantes zur Stadtgeschichte aus Vergangenheit und Gegenwart.
Ab 11.30 Uhr hatte jeder die Zeit zur freien Verfügung, die unterschiedlich genutzt wurde. Einige wanderten zur Molkerei Pfunds (seit 1879), dem schönsten Milchladen der Welt, andere gingen in Geschäften bummeln oder setzten sich zum Essen oder Trinken in entsprechende Lokalitäten.
Um 13.00 Uhr haben sich wieder alle am Schiffsanleger Sächsische Dampfschifffahrt eingefunden, um an einer 1 1/2 stündigen Elbdampfer-fahrt teilzunehmen, die vom Anleger bis zur Loschwitzer Brücke und zurück führte. Diese Brücke wird auch "Blaues Wunder" genannt, wurde 1891 -1893 gebaut, ist eine Nietkonstruktion, besteht aus Schmiedeeisen und wurde ausgezeichnet als historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst.
Danach ca. 3 Stunden zur freien Verfügung, bevor ein Besuch in der Frauenkirche mit einem Orgelkonzert und eine Erklärung des Altarbereiches von 18.00 -19.15 Uhr folgte. Die evangelische Frauenkirche wurde 1726-1743 erbaut, am 14. Februar 1945 durch Bomben und Feuer im Krieg zerstört und von 1994-2005 durch weltweite Spendengelder wieder aufgebaut.
Wer wollte, der konnte ab 19.45 Uhr mit dem Bus zum Hotel zurückfahren, diejenigen, die noch zum Speisen in der Altstadt geblieben waren, die kamen später mit der Straßenbahn zum Quartier zurück. Im Hotel klang der Abend wieder auf dem Zimmer oder an der Hotelbar aus.


Am Dienstag den 03.10.2017 war der Rückreisetag. Nach dem Frühstück war Treffen um 8.45 Uhr am Bus, um die Koffer einzuladen und um 9.00 Uhr die Abfahrt Richtung Wittenberg. Nach ca.2 ½ Stunden war die Luther-Stadt erreicht. Ab 11.30 Uhr folgte eine 1 1/2 stündige, interessante Führung durch die herausgeputzte Stadt, die in diesem Jahr das 500 jährige Jubiläum der Reformation feiert. Die Stadtführung führte durch die Schlossstraße, zur Schlosskirche mit der Tür, an die Luther im Jahre 1517 die 95 Thesen genagelt hatte. Weiter in die Cranach-Höfe, der Werk-und Wirkungsstätte von Lucas Cranach und in die Stadtkirche, die auch Mutterkirche der Reformation genannt wird, mit dem von Cranach gemalten Altar. Nach der Führung blieben noch ca.1 ¾ Stunden zur freien Verfügung, bevor es dann um 14.45 Uhr weiter ging, Richtung Heber. Zwischendurch auf einem Autobahnrastplatz gab es noch eine Wurst- und Kaffeepause.
Kurz vor Ende der Tour bedankte sich Eckhard Meyer bei dem Busfahrer Helmut für die angenehme Fahrt und bei seiner Frau Elena für die gute Versorgung mit Getränken und Würstchen. Bei den beiden Organisatorinnen Waltraud Meyer und Annette Röhrs bedankte sich der Vorsitzende Winfried Berndt auch im Namen aller Mitreisenden ganz besonders für eine gut organisierte und sehr interessante Vereinsfahrt. Er sprach die Hoffnung aus, dass die beiden in 2 Jahren die nächste Vereinsfahrt wieder planen und organisieren würden. Durch kräftigen Beifall stimmten die anderen Businsassen seinen Worten zu.
Gegen 19.45 Uhr war die Reisegesellschaft wieder in Heber zurück.


Oktober 2017
Günter Sasse




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