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» Vereinsfahrt nach Oberhof in Thüringen


Noch bevor die Vereinsfahrt begann, kam es für den Organisator Eckhard Meyer noch zu einem Aufreger. Eckhard hatte schon Mitte März die Bestätigung für unsere Unterkunft im Hotel "Oberland" in Oberhof. Mitte August jedoch wollte er eine Führung durch Oberhof buchen, als er durch den Hinweis der Tourist-Info erfuhr, dass das für die Vereinsfahrt gebuchte Hotel Oberland insolvent und seit Mitte August 2015 geschlossen ist. Dank der großen Mithilfe der Tourist- Info konnte Eckhard noch kurzfristig alle 48 Reiseteilnehmer im "Apart- Hotel Oberhof" unterbringen.


Gruppenfoto am Biathlon-Schießstand


Am Donnerstag den 01.10.2015, morgens um 8.00 Uhr starteten 48 Mitreisende ab dem "Schützenhus" in Heber, zur Sportvereinsfahrt nach Oberhof in Thüringen. Die Sonne schien herrlich bei frischen Temperaturen. Über die A7 ging eine 2 ½ stündige Fahrt ohne Stau und störungsfrei bis zu unserer schon ersehnten Frühstückspause am Bus, auf dem Autobahnrastplatz Göttingen. Die mitgebrachten Partytische waren schnell aufgestellt und ein leckeres Frühstücksbuffet aufgebaut aus, belegten Broten und Brötchen, Frikadellen, verschiedenen Käse- und Wurstsorten, Tomaten, Weintrauben, Kuchen, Sekt, Kaffee, und Tee. An dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an die Zubereiter der vielen leckeren Sachen des Buffets.
Nach ca. 1 Stunde ging es weiter, hinter Göttingen über die A38 bis bis nahe Nordhausen, dann auf der B4 Richtung Erfurt, bis nach Sonderhausen im Kyffhäuser Kreis. Hier musste der Busfahrer eine vorgeschriebene ½ stündige Fahrerpause einlegen. Diese Zeit nutzten wir Mitfahrer, um diese Kleinstadt (ca. 22.000 Einwohner, wie Soltau) ein wenig zu erkunden.
Um 13.15 Uhr ging es weiter bis kurz vor Erfurt, dann auf die A71 bis zur Abfahrt Oberhof. Gegen 15.00 Uhr hatten wir unser Ziel, das Apart-Hotel Oberhof erreicht. Die Zimmer waren schnell zugeteilt und bezogen, kurz frisch machen und dann waren wir auch schon mit dem Touristikführer Andy Reichelt verabredet. Er führte uns 1 ½ Stunden durch Oberhof. Vom Hotel ausgehend vorbei am Schneehöhenmesser (1966/67 Schneehöhe 3,25 Meter, 1864/65 Schneehöhe 5,75 Meter), weiter am Denkmal von Friedrich Joel (er war der legendäre Gastwirt in einer Oberhofer Studentenkneipe, von dem Andy einige Anekdoten zu erzählen wusste) vorbei, über den im großen Umbau befindlichen Dorfplatz, zum riesigen Panoramahotel, vorbei am verlustreichen Wellnessbad zurück zum Apart-Hotel. Zu Vielem gab es reichlich Erklärungen von Andy.
Um 18.00 Uhr gab es im Hotel ein gutes warm / kaltes Abendessen. Nach dem Essen konnte jeder den Abend gestalten wie er wollte. Einige blieben im Hotel, andere gingen in den Ort, weitere setzten sich in die kleine Sportkneipe "Doppelsitzer", in der sehr viele Erinnerungen an Oberhofer Wintersportereignisse und Spitzensportler vergangener Jahre hingen, standen, klebten oder lagen. Dort waren Bilder, tapezierte Wände mit Zeitungsausschnitten, Helme ,Skier, Rennrodel und vieles mehr.


Der nächste Tag, Freitag der 2.Oktober, begann nach dem Frühstück um 9.00 Uhr mit der Busfahrt nach Zella-Mehlis. Dort waren wir für 10.00 Uhr im Meeresaquarium angemeldet. 2 Stunden konnten wir uns die vielen bunten, großen und kleinen Fische aus allen Gebieten der Weltmeere in den 60 Aquarien, verschiedene Haifische in Riesenbecken ( bis 1 Million Liter) und unterschiedliche Krokodilarten im Krokodilhaus beobachten. Im Außenbereich eine große Koi-Teichanlage. Der Besuch war interessant und lohnenswert.
Um 12.00 Uhr ging es mit dem Bus zur Weiterfahrt (1 Std.) nach Lauscha, dem bekannten Ort für Glaskunst und Christbaumschmuck. Hier besuchten wir das Museum für Glaskunst mit Glasbläserei von Tannenbaumschmuck, Ausstellungsräumen und Verkauf. Einige deckten sich wegen des kommenden Weihnachtsfestes schon vorsorglich mit neuen Tannenbaumkugeln ein. Die 2 Stunden die wir Zeit hatten reichten auch noch für einige, um Mittag zu essen, oder noch für einen kleinen Spaziergang durch den hügeligen Ort. Wer noch nicht den richtigen Tannenbaumschmuck gefunden hatte , der hatte nach einer kurzen Busweiterfahrt in den Lauscha Ortsteil Ernstthahl, in einer Herstellerfirma für Christbaumschmuck, mit Werksverkauf, noch einmal die Möglichkeit Tannenbaumschmuck anzuschauen oder zu kaufen.
Nach so viel Weihnachtskugeln und Glaskunst bestaunen brachte uns der Bus zu unserer Unterkunft zurück, so dass wir rechtzeitig zum Abendessen im Hotel waren. Der Rest des Abends stand wieder zur freien Verfügung und wurde unterschiedlich genutzt, im Hotel, in verschiedenen Kneipen, die zur Kneipennacht mit Musik eingeladen hatten, zu einer Musikveranstaltung mit den 4 Tenören, oder auch im "Doppelsitzer".


Der nächste Tag, Samstag der 3. Oktober begann um 10.00 Uhr wieder mit einer kurzen Busfahrt unter der Leitung von unserem Touristenführer Andy Reichelt. Ziel war das Wintersportzentrum und Bundesleistungszentrum für Wintersport in Oberhof. Der 1. Besuch führte zur Bob- und Rennrodelbahn, weiter ging es zur Besichtigung der DKB Skisporthalle (400 Meter lang, 150 Meter breit) mit einer Loipenlänge von 1754 Meter und 44 Höhenmeter je Doppelrunde. Leider hatten wir nicht das Glück, Leistungssportler beim Training zu beobachten. 2. Station war das Biathlonstadion, in dem wir uns am Schießstand längere Zeit aufhielten und so einmal die tatsächlichen Ausmaße und Entfernungen sehen konnten (für diejenigen, die noch nie auf so einem Schießstand waren). Mit einer kurzen Busfahrt ging es zu den Skisprungschanzen im Kanzlergrund (Schanzenrekord 147 Meter) und nach ½ stündigen Aufenthalt weiter zur Thüringer Hütte, am "Grenzadler", in der wir angemeldet waren, um im Sitzen essen und trinken zu können. Gegen 15.00Uhr ging es zurück nach Oberhof, wer wollte mit dem Bus und wer konnte zu Fuß die 2-3 Km über die bekannte Wegkreuzung "Grenzadler", weiter auf schönen Waldwegen bis in das Ortszentrum von Oberhof. Hier haben sich noch viele von uns aufgehalten und Kaffee oder Sonstiges getrunken, Kleinigkeiten gegessen oder auch noch einen Bummel durch Geschäfte gemacht. Zum Abendessen waren alle wieder im Hotel zurück.
Den letzten Abend verbrachten die meisten von uns im Hotel im Bar-und Fernsehraum mit Kartenspielen, Fernsehen, oder einfach nur mit Gesprächen und Unterhaltung.
Drei schöne Tage, mit strahlendem Sonnenschein (selten für Oberhof) hatten wir hinter uns. Das Programm für die vergangenen Tage war reichhaltig und gut. Das Hotel war eine gute Wahl, Essen, Trinken und Zimmer waren gut.


Am Sonntag den 4. Oktober, nach dem Frühstück, war um 9.00 Uhr der Start der Rückreise. Als Zwischenziel hatten wir noch einen Besuch in Erfurt im Programm. Um 10.00 Uhr waren wir auf dem Parkplatz am Domplatz zur Stadtführung verabredet. Unsere Busgesellschaft wurde aufgeteilt und machte dann mit 2 Gruppen, unter der Führung je eines Stadtführers eine ca.2 ½ stündige interessante Stadtbesichtigung. Vom Parkplatz ging es durch den im Krieg wenig zerstörten, großen mittelalterlichen Stadtkern mit sehr vielen, sehr schön restaurierten Fachwerkhäusern und Häusern mit vielen Verzierungen und Gemälden. Etwas Besonderes war auch der Gang über die 1325 erbaute steinerne Krämerbrücke (ältestes Bauwerk in Erfurt), einzige mit Fachwerkhäusern bebaute Brücke in Deutschland, mit vielen Informationen zu den Gebäuden, zur Stadtgeschichte, Begebenheiten und bedeutenden Personen. Erfurt ist eine für einen Besuch schöne, interessante Stadt. Im Anschluss hatte jeder noch ca. 2 Stunden zur freien Verfügung, um entweder nochmals durch Stadt zu gehen, eine Dombesichtigung zu machen, über das gerade stattfindende Oktoberfest in Erfurt zu bummeln, oder Sonstiges zu tun.
Um 14.00Uhr waren wieder alle im Bus und dann begann der letzte Teil unseres Sportvereinsausfluges, die Heimfahrt. Kurz vor der Ankunft in Heber wurde Eckhard und Waltraud ganz herzlich gedankt für die sehr gut vorbereitete, organisierte, schöne Tour nach Oberhof in Thüringen, verbunden mit dem Wunsch in 2 Jahren doch wieder eine so schöne Tour zu organisieren.


2015
Günter Sasse



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